Wettermüller fliegt mit dem Aero-Club Bexbach

Früh morgens das Radio-Wetter aus dem Flugzeug übertragen … Wettermüller von Radio Salü hat seinen gewohnten Platz im Studio einfach mal gegen den Co-Piloten-Sitz unserer Cessna eingetauscht und startete am Mittwochmorgen mit unserem Piloten und Fluglehrer Mario Schmidt in den saarländischen Himmel.

Und, wie war’s? „Es war richtig klasse. Ich hab so viel vom Saarland gesehen. Das Saarland ist ein wunderschönes Bundesland – und wer das net glaubt, der muss unbedingt mal über’s Saarland fliegen.“ … Wir finden: Er hat absolut Recht!

Unter dem Slogan „Wettermüller über den Wolken“ konnten Sie sich das Ganze im Radio anhören – und hier auch ansehen:

Einen großen Dank an das Radio Salü Team! Wir haben uns sehr gefreut, Wettermüllers Frühstücksflug unterstützen zu dürfen.

Vier auf einen Streich – Herzlichen Glückwunsch!

Eine bestandene UL-Prüfung und drei Solos – So lautete die erfreuliche Bilanz des Aero-Clubs Bexbach des vergangenen Freitags!

Der 12. Juni 2015 war für die Fliegerfreunde in Bexbach ein Tag zum Feiern:
Vladimir Weber hat erfolgreich seine UL-Prüfung bestanden und darf sich ab sofort ganz offiziell und voller Stolz „Luftsportgeräteführer“ nennen!

Außerdem haben drei Motorflugschüler des ACB ihre ersten Alleinflüge mit der DR400 gemacht. Sebastian Mayer, Rafael Math und Vicky Pietsch drehten am Freitagabend jeweils ihre drei Solo-Platzrunden.

Die beiden Fluglehrer Karlheinz Pohmer und Mario Schmidt sind zufrieden mit ihren (Ex-)Flugschülern und gratulieren gemeinsam mit dem Rest des Aero-Clubs Bexbach!

Berthold hat den Schein!

Die Mitglieder des Aero-Club Bexbach gratulieren ihrem Fliegerkameraden Berthold Jonigk ganz herzlich zur bestandenen PPL-A-Prüfung!

Am Sonntag (7. Juni 2015) hat er es allen gezeigt … aber vor allem sich selbst!
Nachdem er nun schon seit einiger Zeit eine UL-Lizenz besitzt, darf er jetzt auch Flugzeuge der Echo-Klasse fliegen.

Lieber Berthold, wir wünschen dir weiterhin viel Freude an der Fliegerei und allzeit Happy Landings!

Tages-Fly-Out nach Freiburg & St. Dié

ODER: FUTTER FÜR DIE RABEN, TEURE LÄRMZEUGNISSE UND FAMILIENTREFFEN DER REMOS

 

Freiburg_St-Die_0Am 23. Mai 2015 veranstaltete der Aero-Club Bexbach einen kleinen Ausflug mit seinen beiden Motormaschinen – der DR400 und der Cessna 172 – über Freiburg nach St. Dié in den Vogesen und wieder zurück nach Bexbach.
Unter den sieben Teilnehmern befanden sich mit unserem 1. Vorsitzenden und Fluglehrer Karlheinz Pohmer sowie unserem Geschäftsführer Sascha Collissy gerade mal zwei „fertige“ Piloten – die restlichen fünf Mitflieger sind noch in der Ausbildung. Somit war es also eher ein „Schulausflug“, was dazu führte, dass Fluglehrer Karlheinz Pohmer in unserer Schulungsmaschine, der „Remo“, gar nicht wirklich zum Fliegen kam, sondern drei seiner Schüler ein wenig in die Kunst des Streckenfliegens und der frankophonen internationalen Funkerei einweisen durfte.

Vorflugkontrolle

Treffpunkt: EDRX, 07:30 UTC

Die Bexbacher öffneten die Hallen, checkten die Maschinen und begannen mit der Flugvorbereitung: Strecken einzeichnen, Karten falten, Wetter prüfen und Flugpläne aufgeben. Der angedachte Brezel-Snack vor dem Start musste leider ausfallen, da sich die Bexbacher Raben in einem unbeobachteten Moment über die Bäckertüten hermachten…

Start: EDRX, 09:20 UTC

Zwanzig Minuten hinter dem Flugplan startete die Zweier-Formation endlich in den noch ziemlich bewölkten Himmel.
Von Bexbach aus ging es über den geschlossenen Flughafen Zweibrücken nach Bitch, wo wir die Grenze zu Frankreich überquerten. Frequenz-Wechsel … Jetzt hocken die Franzosen am Mikro … Sascha hatte den Funk aber perfekt im Griff und wir wurden sicher bis zum Flughafen Straßburg gelotst, welchen wir quer überfliegen durften.

Die Wolken ließen uns schon ab und an einen kleinen Blick auf blauen Himmel erhaschen und es ging wieder Richtung Deutschland, den Rhein entlang, über den Kaiserstuhl bis zu unserem ersten Stop, dem im Stadtgebiet gelegenen Flughafen Freiburg. Der Wind stand cross auf der Bahn, was eine, insbesondere für die Flugschüler, lehrreiche Landung zur Folge hatte.

Landung: EDTF 10:15 UTC

Noch schnell hoch in den Tower, um die Landegebühr zu zahlen … insgesamt 28€ … Freiburg lässt sich für die Nutzung der Landebahn gut entschädigen.
Zur Entspannung gab’s im ansprechend eingerichteten Restaurant ein paar Getränke, bevor wir wieder in unsere Maschinen kletterten. SPIC-Wechsel in der DR400, die Cessna flog mit gleicher Besatzung wie zuvor.

 

 

Restaurant "mistral" am Flughafen Freiburgabflugbereit in FreiburgFreiburg_St-Die_2

 

 

 

 

Start: EDTF 11:35 UTC

Mit einiger Luft unter den Flächen ging’s über die Vogesen. Das Segelflieger-Herz schlug bei der aufkommenden Thermik höher … den meisten wäre etwas ruhigere Luft aber sicher lieber gewesen. Nichtsdestotrotz war der Ausblick beeindruckend und ließ uns das stetige Auf und Ab der Maschine weniger unangenehm erscheinen.
Wir bestaunten den Grand Ballon, den höchsten Gipfel der Vogesen (1.424m), und flogen die Route des Crètes entlang. Dabei zogen wir ungefähr dreihundertzweiundsiebzig Vollkreise, um
uns Sehenswürdigkeiten wie z.B. den rekonstruierten Tempel auf dem Donon und andere interessante Plätze genauer anzusehen. Vierzig Minuten nach dem Start kam dann auch der Flugplatz St. Dié in Sicht.

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Landung: LFGY 12:20 UTC

Den kleinen Schlenker der DR400 kurz vor dem Aufsetzen führen wir auf die Aufregung unserer französischstämmigen Remo zurück … denn hier gab es überall Brüder und Schwestern!

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Nach kleinen Verständigungsschwierigkeiten fanden wir schließlich einen Englisch sprechenden Piloten, der uns Getränke anbot und zu unserer Freude verkündete, dass wir keine Landegebühr zahlen müssen. Wir machten es uns in der Sonne gemütlich und das verpatzte Frühstück in Bexbach konnte jetzt dank mitgebrachter Hefezöpfe nachgeholt werden. Nach dem obligatorischen Gruppenfoto ging’s zurück Richtung Heimat. Tschüss St. Dié – bis zum nächsten Mal!

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Freiburg_St-Die_22Start: LFGY 14.19 UTC

Allmählich wurde die Landschaft wieder flacher und wir konnten schon den Étang du Stock, besser bekannt als Stockweiher, im lothringischen Département Moselle sehen. Auf St. Avold zuhaltend erreichten wir das VOR GTQ und bogen mit nordöstlichem Kurs ab, vorbei an Saargemünd Richtung Saarbrücken.

Den Überflug über unseren saarländischen Verkehrsflughafen ließen wir uns natürlich nicht entgehen. Wir mussten bloß noch auf eine AirBerlin-Maschine aus Mallorca warten und flogen dann einige Meter hoch über „EDDR Runway 09“. Das Bexbacher Kraftwerk schon in Sicht ging’s wieder Richtung Heimat.

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Landung: EDRX 15.20 UTC

Nach 2 Stunden, 45 Minuten Flugzeit und sechs Stunden nach dem Start landeten wir wieder sicher in Bexbach.
Ein gelungener Ausflug mit vielen Eindrücken und Erfahrungen! Wir sind gespannt, wo es uns das nächste Mal hinverschlägt…